John Day nach Mitchell

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Sunday
June 18, 2023


Trip odometer

 GPS data:  112,79 km

 Wheel comp.:  113,67 km


Es wurde in lang gestartet und der Wind hat mich auch direkt davon überzeugt besser noch die Regenjacke überzuziehen. Dayville war heute der Entscheidungpunkt, bis Mitchell kommt dann nix mehr, gaaarnix.
Ich entschied mich den Hügel noch mitzunehmen und hab sicherheitshalber telefonisch ein Zimmer gebucht (Ja mein Telefon funktioniert :)). Kurz nach Dayville nahm mich der Gegenwind ordentlich in die Mangel, da es aber noch tendenziell bergab ging war es zu verschmerzen. Die Durchquerung des Canyon war da schon problematischer, es ging bergauf und der Wind war in den engen Schluchten heftig. So ging es 40 Kilometer Richtung Pass und es wurde immer kälter, im Westen gab es dunkle Wolken. Irgendwann musste ich die Handschuhe anziehen und ein paar Kilometer weiter fing es an zu regen. Das Positive daran, unter dem Regen war es nahezu windstill, aber halt saukalt und nass. Am Pass wurde erstmal die Gipfelzigarette geraucht aber richtige Gemütlichkeit kam nicht auf. Die Abfahrt war sureal, es ging abwärts ins dunkle Nichts, rechts - links -vorne, überall Felswände oder steile Anstiege. In dieses Szenario ist Mitchell eingebettet, keine Ahnung wer auf die Idee kam hier eine Siedlung zu begründen, klausthrophobisch darf man hier nicht veranlagt sein. Evtl. zeigt sich der Charme morgen im Hellen, ich habe da aber so meine Zweifel. Das Motel hat den Charme einer Jagdhütte, sehr rustikal und einfach.
Zu essen gab es einen Teil meiner Notrationen, hier hat nix mehr offen.
Der Plan für morgen ist den Anstieg mitnehmen und mal schauen wie weit es geht, die Übernachtungsoptionen werden wieder vielfältiger.
Horido

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