von Esbjerg nach Hvide Sande

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Friday
May 13, 2011


Trip odometer

 GPS data:  83,67 km

 Wheel comp.:  84,35 km


Heute ging es ab elf Uhr gegen Norden. Der Wind hat deutlich zugenommen
und über die Windrichtung brauche ich nichts zu sagen. Ich habe die
Hoffnung aufgegeben mal einen günstigen Wind für länger als 1 - 2
Stunden zu bekommen. Wenn ich dann die 6000 Km gegen den Wind fahren
muss, dann soll es halt so sein. Das gute daran ist, dass ich mich kaum
verfahren kann, hab ich Rückenwind dann bin ich in die falsche Richtung
unterwegs :). Meine Befürchtung das ich mir gestern die Beine "sauer"
gefahren habe hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Es war zwar
alles etwas schwerer und bleiern aber grundsätzlich noch alles im grünen
Bereich. Die Strecke war heute angenehm und abwechslungsreich zu fahren,
mal was anderes als Deich und plattes Land. Nur sind die Wege hier
teilweise gewöhnungsbedürftig. Wenn irgendwo eine Strasse nötig ist wird
scheinbar tonnenweise grober Kies verteilt, fertig. Für Fahrräder
denkbar ungeeignet, die Räder sinken teils bis über den Mantel ein und
man muss höllisch auf Mulden achten in denen man sich sonst schön aufs
Fressbrett legt. Obwohl das bei der möglichen Höchstgeschwindigkeit auf
den Wegen eher nicht so dramatisch wäre. Ganz schlimm wird es schon bei
mäßiger Steigung da man keine Kraft aufs Hinterrad bekommt, ich musste
heute meinen ersten Anstieg der Tour schieben und das an einem Hügelchen
das ich auf Asphalt sonst locker mit dem großen Blatt hochfahre. Schön
hingegen war der Radweg durch die Dünen, feiner Muschelkalk und
interessante Streckenführung. Es geht entweder kurzeitig steil bergauf
oder bergab, einen ebenen Teil findet man so gut wie garnicht. Das ganze
windet sich dann in engen Kurven durch die Dünen, für einen Km Luftlinie
hat man bestimmt 3 Km Weg zu fahren. Es hat wirklich Gaudi gebracht so
durch die Dünen zu brettern aber so richtig vorwärts kam man hier nicht.
Als ich dann etwas in Zeitnot geriet, ich wollte vor 19:00 Uhr an der
Herberge sein, hab ich auf die nahgelegene Landstrasse gewechselt und
bin so das letzte Stück nach Hvide gefahren. Dort angekommen hab ich
nach dem einchecken mal gefragt wie lange denn hier die Rezeption offen
hätte "och so bis zehn, - halb elf". Ich erfuhr auch das die
Öffnungszeiten nicht einheitlich sind und ich am besten vorher
telefonisch nachfrage. Ok, fürs nächste mal.
Nun gehts in die Koje, Nacht.
Gerd

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