von Fjaltring nach Stenbjerg
from Gerd_S
Sunday
May 15, 2011
Heute gab es um acht ein prima Frühstück, wie gestern schon erwähnt bin
ich bei Privatleuten untergekommen die Freunde der Hostelbetreuerin
sind, Tove und Tom Andersen. Beim Frühstück saßen auch 2 Vespafahrer aus
der Gegend von Mannheim die mit ihren Rollern zu einem int. Vespatreffen
nach Norwegen fahren, auch ne coole Sache. Die beiden waren recht
schnell wieder auf der Strasse und begann meine Sachen zu packen. Tove
war gerade unterwegs und auf mein nachfragen lies es sich Tom nicht
nehmen mir eine Führung durch sein kleines Privatmuseum zu bieten. Hier
ist allerlei aus den letzte 100 Jahren angesammelt, beeindruckend. Im
Anschluß ging es noch in sein lichtdurchflutetes Atelier in dem er seine
Bilder malt. Was für ein Glück, dass das Hostel gestern belegt war. Die
Fahrt war wenig spektakulär, der Wind gab heute wieder alles, ... ich
aber auch :) Es ist deutlich kühler geworden und die Sonne brach nur
selten durch die Wolken. An der Fähre angekommen stellte ich fest das
die Fähre gerade vor 10 Minuten abgelegt hatte und ich auf die nächste
Tour 50 Minuten warten musste. Daher beschloss ich die nahgelegene
Bunkeranlagen zu besichtigen und eine Fähre später zu nehmen, wie gut
das ich dafür keinen Umweg fahren musste. Die Infotafeln in einer
Baracke waren ganz interessant aber die Bunker an sich waren entweder
mit Wasser und Müll gefüllt oder nur zu Fuss über den Strand zu
erreichen. Ich vermute hier ist gar kein offizieller Betrieb mehr
(Ansgar, recherchieren Sie! :)). Der restliche Weg war bestimmt vom
Wind, als es mal nett durch den Wald führte war hier wieder so eine
unangenehme Schotterstrecke. Am Zielort angekommen fuhr ich durch das
Örtchen und dachte noch "Ach hier ist auch ein Campingplatz?!" Aber
meiner lag durch den Ort durch am Strand (laut Karte). Am Ortsausgang
steht oben auf der Düne noch ein Peilbunker der deutschen
Küstenattilerie den ich mir noch schnell anschauen wollte, da von dort
ein guter Ferblick geboten wird. Dort traf ich einen Landsmann mit
Fernglas der der auf die Frage ob er Vögel beobachtet antwortete, "ne
Schiffe". Ok, auch ein Hobby. Nach einem kurzen Plausch schwor er mir
"so sicher wie er hier stehe" das an besagtem Ort nur ein kleiner
Schiffsanleger sei, aber sicher kein Campingplatz. Etwas verwirrt fuhr
ich in den Ort zurück und suchte den Platz auf an dem ich vorher schon
vorbei fuhr und es war Tatsächlich der Platz der am Strand sein sollte.
Die sehr freundliche Dame am Empfang versicherter mir, dass sie schon
immer hier wären. Die Ungenauigkeiten dieser Karte waren mir schon
vorher aufgefallen, das mal ne Kirche rechts statt links an der Strasse
steht oder der Weg nicht schnurgerade sondern in Kurven verläuft kann
man ja verschmerzen aber einen Campingplatz etwa 2 Kilometer verlegen
muss nun nicht sein. Naja, es hat noch alles geklappt, ich hab ein
tolles Zimmer in dem man rauchen darf!! und für die Beine gab es noch
Rinderschulter vom Galloway mit Kartoffeln und Preiselbeeren, sehr lecker.
Bis morgen, Gerd.
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