Columbus nach London
von Gerd_S
Sonntag
30. April 2023
Da ich gestern im Zelt keine Lust mehr auf Verrenkungen hatte, hier nun der nachgereichte Blog für gestern.
Es wird flach :) *juhuu*
Der Trail geht seht sehr schön quasi quer durch Columbus, prima asphaltiert. Allerdings ist zum Tempo machen heute wohl der falsche Tag, das Wetter ist teils sonnig und es ist Sonntag, also sind die Wege voller Spaziergänger. Auf den herrlich flachen Strecken bin ich dem Wind voll ausgesetzt der kräftig von vorne drückt und es ist lausig kalt. Kurz vor einem Regenschauer erreiche ich London und einen kleinen Imbiß, wo ich den Regen mit einem Pita-Gyros (oder das was die hier so nennen) überbrücke. Beim rumdaddeln mit google-maps endecke ich eher per Zufall eine "primitive Campsite" direkt am Trail.
Wieder draussen ist die Temperatur gefühlt um 10 Grad gefallen und der Wind ist stark. Bis Xenia sind ist noch gut 50 Kilometer, also schaue ich mir den Campingplatz mal näher an. Sehr schön, der Bathroom ist sauberer als in manchen Motels, es gibt Strom und... warmes Wasser!! Was es nicht gibt ist einen Windschutz und es scheint auch ein wenig Treffpunkt für die lokalen Obdachlosen zu sein, die hier ihre Handys laden. Also Zelt aufbauen und ausgiebige Katzenwäsche und ab in den Schlafsack. Um draussen an den überdachten Picnick Tischen zu sitzen ist es zu windig und kalt. Der Plan für morgen ist,... Radfahren.
...
Nun sitze ich um fast elf Uhr Morgens an besagten Tischen, es ist fast alles verpackt. Es ist windig und lausig kalt, ich friere mir den Popo ab. Die Nacht über hat es ausgiebig geregnet aber das Zelt hat den finalen Test bestanden. Obwohl nun schon 12 Jahre alt, hat es Wind und Regen sauber abgehalten. Ich lasse es nun noch etwas im Shelter abtrocknen aber 100% wird das hier nix. Gleich werde ich die komplette Winter-Regenmontur anziehen und losradeln, Mindestziel heute Dayton, alles andere ergiebt sich unterwegs. Es wird jedenfalls ein lausiger Tag werden, heftiger kalter Gegenwind erwartet mich und es beginnt gerade zu regnen.
Mimimimi,
Gerd
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